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Das Ding aus einer anderen Welt
John Carpenters hervorragendes Remake des Horroklassikers: Ein ausserirdisches Wesen in der Polarstation.


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Eine Kritik von Christoph Huber

Carpenters Remake eines seiner Lieblingsfilme (Hawks/Nybys The Thing) schritt einen radikal anderen Weg ein und kehrte zur originalen Kurzgeschichte von John W. Campbell zurück: Ein ausserirdisches Wesen infiltriert eine Polarstation - doch ist es nicht James Arness als intergalaktisches Gemüse sondern ein Formwandler (die Spezialeffekte der Transformationen vermögen auch heute noch zu beeindrucken). Der Horror entsteht nicht aus dessen Angriffen, sondern aus der Paranoia der schweigsamen Gruppe, die nicht weiss, wer von Ihnen infiziert ist. Carpenters Regie besticht durch Ökonomie und die Behandlung des Raums (etwa am Ende, als die Station systematisch gesprengt wird - Carpenter löst die Szene als Folge von Vorwärtsbewegungen, Nahaufnahmen und Zooms zurück auf und gibt zugleich ein Gefühl für die Bewegung und die Enge des Settings), die Schauspieler definieren sich mehr durch Präsenz als Dialog (ein Trupp harter Männer, angeführt von Kurt Russell), Ennio Morricone steuert einen hervorragenden Score bei und am Ende steht eisige, düsterste Ungewissheit. Ein Meisterstück.