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Eins-Zwei-Drei
Billy Wilders hyperlichtschnelle Ostwest-Satire im Berlin der frühen 60er - mit James Cagney in Höchstform.


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Eine Kritik von Christoph Huber

Von Billy Wilders Komödien sind ja eher die sympathischen, menschenfreundlicheren in den Pantheon gehoben worden - dieses Hochgeschwindigkeitsmeisterwerk bietet die Chance sich zu überzeugen, dass es gerade der zynische Wilder war, der die besseren Produkte lieferte. Deutschland, frühe Sechziger: Ein Coca-Cola-Präsident, dessen Stakkatosätze bis heute seinesgleichen suchen (James Cagney, Mann der Extreme, im Überextrem), die Tochter des Chefs verliebt in einen Ostbürger (Horst Buchholz), der schleunigst zum Kapitalisten umgekrempelt werden muss, eine Karambolage von sich immer dringender zuspitzenden Notwendigkeiten, Spott und Hohn für alles und jedermann - Amis und Deutsche, Osten und Westen werden hier durch die Satiremangel gedreht, dass es kaum mehr zu begreifen ist. Zwischen Dreharbeiten und Veröffentlichung des Films fiel der Mauerbau und keiner wollte mehr Wilders galligen Humor zum Thema akzeptieren - mittlerweile hat sich One, Two, Three aber verdienten Kultstatus erarbeitet: keine Komödie läuft Amok wie diese.