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2001 - Odysee im Weltraum
Ein Klassiker des Scince-Fiction-Films: Stanley Kubricks Reise in den Weltraum


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Eine Kritik von Christoph Huber

Einer der Klassiker aus den Sechzigern. Kubricks Epos springt mittels eines einzigen Schnitts vom Ursprung der Menschheit zum Raumschiff der Zukunft und verfolgt die Geschichte einer Expedition auf der Suche nach fremder Intelligenz. In langsamen, getragenen Bildern geitet diese Weltraumoper durch Kubricks Lieblingsthemen: Die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwimmen in seinem pessimistischen Weltbild ebenso wie die postiven Konnotationen, die man eigentlich von den eindrucksvoll "realistischen " Spezialeffekten erwarten sollte - die Hoffnung ruht bei einer außerirdischen Macht, der Mensch verkümmert kommunikativ und emotional in siner schönen neuen Welt der technologischen Möglichkeiten und die bewegendste Szene des Films gehört einem sterbenden Computer. Am Schluß traf Kubrick den Nerv der Sechziger - und dadurch gelangte dieser eigentlich schwerverdaulichste unter seinen Filmen schnell zu Kultstatus. Die Reise in den Monolithen ist ein psychedelisches Bildgewitter vor der endgültigen Absage an unsere Zivilisation - und wer sie nicht auf der großen Leinwand gesehen hat, hat sie überhaupt nicht gesehen.