Ein Spionageschiff der britischen Kriegsmarine wird nahe Korfu versenkt. An Bord befand sich der Lenkwaffen-Computer A.T.A.C. (Automatic Targeting Attack Communicator) mit streng geheimen Daten der Verteidigungspolitik. Der Meeres-Archäologe und ehemalige britische Marineoffizier Timothy Havelock soll das Wrack unauffällig suchen. Dabei werden er und seine Frau getötet. Ihre Tochter Melina möchte sich an den Mördern rächen und trifft auf Bond, der auf den Fall angesetzt ist.
Der griechische Millionär Kristatos gehört zu den Hintermännern der Bluttat, denn er plant den A.T.A.C. an die Russen zu verkaufen. Mit Melinas Hilfe kann 007 das Gerät bergen, Kristatos und seine Mannen bringen es jedoch in ihre Gewalt. Bond und Melina machen Kristatos in dessen geheimen Schlupfwinkel, einem Felsenkloster, ausfindig. Bevor die Russen den A.T.A.C. in die Finger bekommen, zerstört ihn Bond, indem er ihn in die Tiefe schleudert.
Nach
Moonraker - Streng geheim erkennt
Albert R. Broccoli, daß es den Drehbüchern von
Christopher Wood an Energie und innerer Logik mangelte, also kehrt der Veteran
Richard Maibaum zurück zum Team. Zusammen mit
Michael G. Wilson entwickelt er aus
Flemings Kurzgeschichten "In tödlicher Mission" und "Risiko" ein Drehbuch, das stilistisch an ernsthaftere Filme wie "
Liebesgrüße aus Moskau" und "
Im Geheimdienst ihrer Majestät" anschließt. Anstelle von komischen Elementen und übertriebener Action setzen die Bondmacher wieder mehr auf Spannung und Realismus. So entsteht
Roger Moores ernsthaftester Bond-Streifen, in dem er nicht nur wie ein unzerstörbarer Automat agiert, der witzige Einzeiler liefert, sondern seine Gegner auch kaltblütig beseitigen darf. An der Operation neuer, alter Bond für ein neues Jahrzehnt war auch Regisseur
John Glen maßgeblich beteiligt, der u.a. bereits "
Im Geheimdienst ihrer Majestät" oder "
Der Spion der mich liebte" als Aufnahmeleiter des zweiten Kamerateams und Schnittmeister Teil des Bond-Teams war.